Mission Mars Global Surveyor

Mars Global Surveyour-Bau - JPL/NASA

 

Im November 1996, leitete die NASA und das Jet Propulsion Laboratory (JPL) Amerikas Rückkehr zum Mars nach einer 20-jährigen Pause ein. Am 7. November 1996 wurde der Mars-Global-Surveyor von Cape Canaveral Air Station auf einer Delta-7595 Rakete gestartet.

 Das 1062 kg schwere Raumschiff, gebaut von Lockheed Martin Astronautics, legte eine Entfernung von 750 Millionen Kilometern zurück, ehe es am 12. September 1997 nach einer Flugdauer von 300 Tagen in einer Kreisbahn um den Roten Planeten einschwenkte. Nach einer 25-minütigen Brennphase seiner Bremsraketen wurde die Sonde im Orbit um den Mars positioniert.

Mit einem speziellen Programm, das man Aero-Breaking nennt, wurde die Sonde in verschiedene Höhen rund um den Mars gebracht (Höhe 110 Kilometer von der Oberfläche).

 

 

 

Surveyor verlangsamte dank dieser Technik innerhalb einer Periode von vier Monaten seine Geschwindigkeit, um in verschiedenen Höhen (höchster Punkt: 400km, tiefster Punkt: 56km) um den Roten Planeten zu kreisen.

 

Abbremsmanöver Mars Surveyor (Aerobraking) - JPL/NASABei jeder Berührung der Sonde mit der Atmosphäre des Mars wird Sorveyor in eine engere Kreisbahn gezwungen. Diese Phase hatte im  März 1998 ihren Höhepunkt .

 Surveyor wird die Atmosphäre des Mars untersuchen, und dabei die spezifischen Daten zur Erde übermitteln. Weiterhin wird auch bei der Umrundung des Mars der Planet selbst kartographiert.

Eine Umrundung des Mars dauert dann 118 Minuten, bei der die höchste Höhe bei 378 Kilometern liegen wird, und die kleinste Annäherung an Mars beträgt 56 Kilometer. Nachdem der Rote Planet genauestens kartographiert worden ist (Januar 2000), wird Mars Global Surveyor als Kommunikations-Satellit dienen, um Daten zurück zur Erde von zurkünftigen Mars-Landungen zu übermitteln.

 

Mars-Global-Surveyor Aufbau - JPL/NASASchon bei der Planung der Mission Mars-Global-Surveyor war klar, daß die Sonde eine sehr robuste Maschine sein mußte. Vom Start im November 1996 bis zum Ende der Kartographiephase im Januar 2000 muß die Sonde ohne größere Fehlfunktionen arbeiten können. Falls eine der Funktionen der Sonde ausfällt, könne man schließlich keine "Reparatur-Crew" zum Mars senden, um die ausgefallenen Einheiten zu reparieren. Der Mars Global Surveyor, gebaut von Lockheed Martin Astronautics in Denver, trägt keine hochkomplizierten Schaltmechanismen wie zum Beispiel die des Space-Shuttles mit sich. Surveyor sieht eher aus wie eine Box mit flügelähnlichen Solar-Paddeln an jeder Seite. Beim Start wog der Surveyor nur 1.060 Kilogramm. Viele der wissenschaftlichen Instrumente liegen im Innern der Box. Diese Box ist wiederum geteilt in zwei Bereiche: Den ersten kleineren Bereich, der alle wissenschaftlichen Geräte (Equipment Module) in sich birgt, und dem zweiten Bereich (Propulsion Module), der die Antriebsraketen und den Treibstoff beherbergt. Als wissenschaftliche Ausrüstung befindet sich ein Elektro-Reflektometer, ein Magnetometer, eine hochauflösende Kamera, ein Höhenmesser, ein starker Radiostrahlungsempfänger, Temperaturmessgeräte und eine Sendeanlage an Bord.

 

Wenn Sie wissen wollen, wie die Ansicht des Mars-Global-Surveyor zur Zeit ist, -besuchen Sie den Flugbahnsimulator der Sternenmissionen. Hier können Sie genau die Flugbahn des Mars-Global-Surveyors verfolgen. Wenn Sie mehr Informationen über die Mars-Global-Surveyor Mission suchen, vergessen Sie nicht, die Surveyor-Homepage bei JPL/NASA in den USA zu besuchen.

 

Zur Mars-Global Surveyor Homepage NASA/JPL

 

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